Darum geht es in diesem Projekt

Die Karpfenwirtschaft hat in Bayern, insbesondere in Franken, eine lange Tradition und ist ein bedeutender Bestandteil der regionalen Kultur und Landwirtschaft. Dennoch ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang des Karpfenkonsums zu beobachten. Besonders bei jüngeren Generationen verliert der Karpfen zunehmend an Bedeutung. Gründe hierfür sind veränderte Essgewohnheiten, der Wunsch nach schnell zubereitbaren Lebensmitteln sowie der vergleichsweise hohe Aufwand bei der Zubereitung ganzer Fische.

Problemstellung

Der rückläufige Absatz von Karpfen gefährdet langfristig die Existenz vieler regionaler Teichwirtschaften. Gleichzeitig fehlt es an modernen Vermarktungsformen, die den Fisch für junge Menschen attraktiver machen. Die Verarbeitung zu Filets könnte eine Lösung darstellen, ist jedoch mit hohen Investitionskosten verbunden. Die Anschaffung eines entsprechenden Gerätes kann von einzelnen Privatpersonen nicht allein bewältigt werden.

Ziel:

Ziel des Projekts ist es, die bayerische Karpfenwirtschaft nachhaltig zu stärken und die Nachfrage nach regionalem Karpfen zu steigern. Dabei stehen folgende Ziele im Mittelpunkt:

· Steigerung der Attraktivität von Karpfenprodukten für junge Verbraucherinnen und Verbraucher
· Modernisierung der Vermarktung durch die Herstellung von Filets und weiterverarbeiteten Produkten
· Erhalt und Förderung der fränkischen Karpfenkultur

Warum dieses Projekt unterstützt werden sollte

Der Karpfen ist ein wichtiger Bestandteil der fränkischen Esskultur und regionalen Identität. Traditionelle Karpfenessen, insbesondere im Herbst und Winter, haben eine lange Geschichte. Das Projekt verbindet Tradition und Moderne, indem es die fränkische Karpfenkultur bewahrt und gleichzeitig neue Wege der Vermarktung erschließt. Durch die Herstellung von Filets wird der Karpfen für junge Menschen wieder attraktiv.