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Darum geht es in diesem Projekt

Am Lutherweg unterhalb des Gerichtsberges Heldburg findet sich Heldburger Alabaster. Diese Gipsmodifikation ist seit den alten Ägyptern ein beliebtes Material, um Gefäße und sakrale Gegenstände zu fertigen. Heldburger Alabaster ist auch der Baustoff, aus dem in der Coburger Morizkirche Herzog Johann Casimir 1598 ein zwölf Meter hohes Epitaph im Andenken an seine Eltern errichten ließ. Sein Vater aber war kein Geringerer als Johann Friedrich der Mittlere, der Erbauer des Französischen Baues auf der Veste Heldburg. Der Begriff Heldburger Alabaster ist neben der Heldburger Gangschar unter Geologen ein fester Begriff, steht er doch für eine Zeitspanne der Erdgeschichte.

Diese Fundstelle, als Geotop mit einer Hinweistafel versehen, verbindet in besonderer Weise Heldburg und Coburg miteinander. Von dieser Stelle hat der Wanderer auf dem Lutherweg einen außergewöhnlichen Blick auf den Französischen Bau. Die Hinweistafel soll nicht nur geologisch, sondern auch historisch dem Betrachter Erklärungen geben. Insgesamt wird der Lutherweg auf diesem Teil aufgewertet, kann man doch auch hier schon Hinweise auf das Grüne Haus und den Fürstenbrunnen geben.